11 01 2007
K 39 (L 391) in A-Dur, Allegro, ein Stück für Virtuosen – schnelle Läufe, ein Tempo, dass mein Ohr kaum folgen kann. Von den mir vorliegenden Einspielungen gefällt mir die von Maria Tipo am besten, Horowitz spielt seine Virtuosität voll aus, und das ist etwas zuviel des Guten. Kirkpatrick bemerkt dazu: "Diese Sonate könnte gut für ein zweimanualiges Instrument geschrieben sein,..." (Kirkpatrick 1972, S.184)
12 01 2007
K 40 (L 375) in c-moll, Minuetto, wieder ein heiteres, für meine Ohren "einfaches" Stück. Im Begleitbuch zur Ross´schen Gesamteinspielung ist es als: "...delightful minuet in pure Classical style (by use of notes inégales, Scott Ross takes us into the world of Vivaldi´s Four Seasons)” beschrieben. "There are traces of concertante stlye,...there are also dance movements typical of those to be found in keyboard suites at that epoch.” Es sei nichts Spanisches an diesem Stück, und es würden keine großen technischen Anforderungen gestellt. (S.78) Nach Kirkpatrick verrät sich darin "Scarlattis neapolitanische Abkunft im plötzlichen Wechsel zwischen Dur- und Mollterzen und in den chromatischen Alterationen gewisser Intervalle." (Kirkpatrick 1972,S.181)
Freitag, 12. Jänner 2007
Mittwoch, 10. Jänner 2007
K 35-38
07 01 2007
K 35 (L 386) in g-moll, Allegro, eine Toccata, die auch von Händel sein könnte (Scott Ross). Kirkpatrick meint "Dieses Stück könnte übrigens leicht jedem beliebigen Komponisten des frühen 18.Jahrhunderts zugeschrieben werden." (Kirkpatrick 1972, S.181). Ja, vielleicht. Für mich ist es einfach schöne Scarlatti Musik.
08 01 2007
K 36 (L 245) in a-moll, Allegro, wie K 35 unspektakulär, aber einfach schöne Musik.
09 01 2007
K 37 (L 406) in c-moll, "ist ein Allegro, das in der 1739 von Thomas Roseingrave veröffentlichten Sammlung herauskam. Diese Kollektion enthält neben den bereits 1738 publizierten dreißig Essercizi zwölf weitere Sonaten und eine Fuge sowie ein Stück von Roseingraves eigener Erfindung. Roseingrave war 1709 vom Dekan und Kapitel der Dubliner St. Patrick’s Cathedral nach Italien geschickt worden. In Italien hatte er Scarlatti kennen gelernt, dem er später nach Rom und Neapel folgte. Seit 1715 lebte er in London, wo er sich für Scarlattis Werke stark machte. Eine unglückliche Herzensaffaire raubte ihm später den Verstand und führte ihn schließlich nach Irland zurück, wo er 1766 starb. Scarlattis Sonate c-Moll ist ein brillantes Werk offenkundig frühen Datums, in dem man den Einfluss von Vivaldi nachgewiesen hat." Keith Anderson
10 01 2007
K 38 (L 478) in F-Dur, Allegro, ein heiteres, perlendes Stück.
K 35 (L 386) in g-moll, Allegro, eine Toccata, die auch von Händel sein könnte (Scott Ross). Kirkpatrick meint "Dieses Stück könnte übrigens leicht jedem beliebigen Komponisten des frühen 18.Jahrhunderts zugeschrieben werden." (Kirkpatrick 1972, S.181). Ja, vielleicht. Für mich ist es einfach schöne Scarlatti Musik.
08 01 2007
K 36 (L 245) in a-moll, Allegro, wie K 35 unspektakulär, aber einfach schöne Musik.
09 01 2007
K 37 (L 406) in c-moll, "ist ein Allegro, das in der 1739 von Thomas Roseingrave veröffentlichten Sammlung herauskam. Diese Kollektion enthält neben den bereits 1738 publizierten dreißig Essercizi zwölf weitere Sonaten und eine Fuge sowie ein Stück von Roseingraves eigener Erfindung. Roseingrave war 1709 vom Dekan und Kapitel der Dubliner St. Patrick’s Cathedral nach Italien geschickt worden. In Italien hatte er Scarlatti kennen gelernt, dem er später nach Rom und Neapel folgte. Seit 1715 lebte er in London, wo er sich für Scarlattis Werke stark machte. Eine unglückliche Herzensaffaire raubte ihm später den Verstand und führte ihn schließlich nach Irland zurück, wo er 1766 starb. Scarlattis Sonate c-Moll ist ein brillantes Werk offenkundig frühen Datums, in dem man den Einfluss von Vivaldi nachgewiesen hat." Keith Anderson
10 01 2007
K 38 (L 478) in F-Dur, Allegro, ein heiteres, perlendes Stück.
Samstag, 6. Jänner 2007
K 34
K 34 (L S.7) in d-moll, Larghetto: eine kurze Sonate im 3/4 Takt, sehr apart, Ross spielt sie mit einigen Brüchen, vielleicht würde es sonst zu lieblich klingen?
Freitag, 5. Jänner 2007
Konzertankündigung
Eine Konzertankündigung für Sonntag 25.02.2007, 17:00 Uhr
Sinfonisches Konzert
* Domenico Scarlatti (1685 - 1757) zum 250. Todesjahr : Drei Cembalo-Sonaten und Orchestersuite für Oboe und Streicher G-Dur
Außerdem zu hören:
* Antonio Vivaldi (1678 - 1741) :
* Trompetendoppelkonzert
* Franz Hoffmeister (1754 - 1812) :
* Adagio und Rondo in d für Viola + Orch.
* Jeremiah Clarke (1674 - 1707) : Suite D-Dur für Trompete und Orchester
* Georg Benda : Konzert F-Dur für Viola + Orch.
* Petronio Franceschini (1651 - 1681) : Trompetendoppelkonzert
Solisten :
Jan Esch, Trompete
Ernst Ruhwedel, Trompete
Andreas Mirschel, Oboe
Dominique Anstett, Viola
Roland Voit, Cembalo
Es spielt:
Das Hagener Kammerorchester
Leitung : Annette Lucas und Roland Voit
Eintritt : 10.- / 7.- €
Ricarda-Huch-Schule / Aula
Voswinckelstr. 1
58095 Hagen
Heute gab´s eine Anfrage bzgl. eines Scarlatti-Projekts bei den Gmundner Festwochen – vielleicht wird´s ja wirklich was...
K 33 (L 424) in D-Dur, Allegro, in der "Celebrated Scarlatti" Einspielung von Horowitz, leichtfüßig, unbeschwert, sie muntert mich nach einer etwas anstrengenden Woche auf. Bei Scott Ross dauert sie um 1 min länger und hat einen für mich ganz anderen Charakter, zwar auch spielerisch, aber doch "ernsthafter".
Sinfonisches Konzert
* Domenico Scarlatti (1685 - 1757) zum 250. Todesjahr : Drei Cembalo-Sonaten und Orchestersuite für Oboe und Streicher G-Dur
Außerdem zu hören:
* Antonio Vivaldi (1678 - 1741) :
* Trompetendoppelkonzert
* Franz Hoffmeister (1754 - 1812) :
* Adagio und Rondo in d für Viola + Orch.
* Jeremiah Clarke (1674 - 1707) : Suite D-Dur für Trompete und Orchester
* Georg Benda : Konzert F-Dur für Viola + Orch.
* Petronio Franceschini (1651 - 1681) : Trompetendoppelkonzert
Solisten :
Jan Esch, Trompete
Ernst Ruhwedel, Trompete
Andreas Mirschel, Oboe
Dominique Anstett, Viola
Roland Voit, Cembalo
Es spielt:
Das Hagener Kammerorchester
Leitung : Annette Lucas und Roland Voit
Eintritt : 10.- / 7.- €
Ricarda-Huch-Schule / Aula
Voswinckelstr. 1
58095 Hagen
Heute gab´s eine Anfrage bzgl. eines Scarlatti-Projekts bei den Gmundner Festwochen – vielleicht wird´s ja wirklich was...
K 33 (L 424) in D-Dur, Allegro, in der "Celebrated Scarlatti" Einspielung von Horowitz, leichtfüßig, unbeschwert, sie muntert mich nach einer etwas anstrengenden Woche auf. Bei Scott Ross dauert sie um 1 min länger und hat einen für mich ganz anderen Charakter, zwar auch spielerisch, aber doch "ernsthafter".
Donnerstag, 4. Jänner 2007
Scarlatti Jazz Suite
Und noch eine interessante Seite: OMG Music: Domenico Scarlatti. Dedicated to all the albums and songs by Domenico Scarlatti. Sie verspricht: "Here you will find the all of the cds known for Domenico Scarlatti. Some of these albums have been released multiple times, and thus appear to be duplicates. Others are bootlegs, promotional, etc. and are now very hard to find. Look through the list. Do you have them all?" Na ja, ganz so ist es nicht, aber doch eine Menge Hinweise. (http://domenico-scarlatti.omg-music.com/)
Auf YouTube.com gibt´s 143 videos mit Scarlatti Musik u.a.mit Pogorelich, Landowska und Horowitz (http://www.youtube.com/results?search_query=scarlatti).
Sehr interessant, für mich als eingefleischten Jazz-Fan: Donal Fox: Scarlatti Jazz Suite Projec t mit Donal Fox, piano, Stefon Harris, vibraphone, John Lockwood, bass, Terri Lyne Carrington, drums. Regattabar Jazz Club, Juni 2006 ( z.B. http://www.youtube.com/watch?v=74K6rXw-Lho; Donal Fox Website: http://www.leonellismusic.com/ ) "Donal Fox, a remarkable pianist who has positioned himself on the cutting edge of jazz by incorporating classical techniques and melodies. The pinnacle of his achievement is found in his blending of Monk and Bach, in his vivid reimaginings of the Modern Jazz Quartet, and in such dazzling original works as 'Scarlatti Jazz Suite' and 'Italian Concerto Blues.' Donal is one of a small handful of musicians who embody the promise of jazz's future."-- Gary Giddins, jazz journalist and author
K 32 (L 423) in g-moll, Aria, ist ein ruhiges, besinnliches Musikstück, Maria Tipo spielt es sehr meditativ.
Auf YouTube.com gibt´s 143 videos mit Scarlatti Musik u.a.mit Pogorelich, Landowska und Horowitz (http://www.youtube.com/results?search_query=scarlatti).
Sehr interessant, für mich als eingefleischten Jazz-Fan: Donal Fox: Scarlatti Jazz Suite Projec t mit Donal Fox, piano, Stefon Harris, vibraphone, John Lockwood, bass, Terri Lyne Carrington, drums. Regattabar Jazz Club, Juni 2006 ( z.B. http://www.youtube.com/watch?v=74K6rXw-Lho; Donal Fox Website: http://www.leonellismusic.com/ ) "Donal Fox, a remarkable pianist who has positioned himself on the cutting edge of jazz by incorporating classical techniques and melodies. The pinnacle of his achievement is found in his blending of Monk and Bach, in his vivid reimaginings of the Modern Jazz Quartet, and in such dazzling original works as 'Scarlatti Jazz Suite' and 'Italian Concerto Blues.' Donal is one of a small handful of musicians who embody the promise of jazz's future."-- Gary Giddins, jazz journalist and author
K 32 (L 423) in g-moll, Aria, ist ein ruhiges, besinnliches Musikstück, Maria Tipo spielt es sehr meditativ.
Mittwoch, 3. Jänner 2007
The Well-Tempered Synthesizer
03 01 2007
K 31 (L 231) in g-moll, Allegro spricht mich sehr an, melodisch interessant, reich an Klangfarben. Sie ist noch sehr den Sonaten der Essercizi verwandt mit ihren "...repeated phrases, contrasting figurations, leaping apreggios, expanding and diminishing intervals, and octave doublings." (Kirkpatrick 1983, S.155)
Im Net(z) fand ich eine interessante Seite: Scarlatti-Music at Last.fm (http://www.last.fm/music/Scarlatti). Hier gibt´s eine Bio, man kann Sonaten hören, 9,359 plays scrobbled on Last.fm und es gibt ein Ranking der meistgehörten Stücke. Weiters zu finden CD Empfehlungen und Events. Eine Empfehlung ist "The Well-Tempered Synthesizer" von Wendy (Walter) Carlos aus dem Jahr 1969 mit 4 Scarlatti Sonaten (K 455, K 491, K 531 und K 96). Walter Carlos schrieb mit seiner Moog-Synthesizer Lp "Switched-on Bach" 1968 Musikgeschichte, es war das meistverkaufte Klassik Album aller Zeiten.
K 31 (L 231) in g-moll, Allegro spricht mich sehr an, melodisch interessant, reich an Klangfarben. Sie ist noch sehr den Sonaten der Essercizi verwandt mit ihren "...repeated phrases, contrasting figurations, leaping apreggios, expanding and diminishing intervals, and octave doublings." (Kirkpatrick 1983, S.155)
Im Net(z) fand ich eine interessante Seite: Scarlatti-Music at Last.fm (http://www.last.fm/music/Scarlatti). Hier gibt´s eine Bio, man kann Sonaten hören, 9,359 plays scrobbled on Last.fm und es gibt ein Ranking der meistgehörten Stücke. Weiters zu finden CD Empfehlungen und Events. Eine Empfehlung ist "The Well-Tempered Synthesizer" von Wendy (Walter) Carlos aus dem Jahr 1969 mit 4 Scarlatti Sonaten (K 455, K 491, K 531 und K 96). Walter Carlos schrieb mit seiner Moog-Synthesizer Lp "Switched-on Bach" 1968 Musikgeschichte, es war das meistverkaufte Klassik Album aller Zeiten.
Dienstag, 2. Jänner 2007
Katzenfuge
01 01 2007
Die erste Sonate im neuem Jahr, im Scarlatti – Jahr (250.Todestag): K 29 (L 461) in D-Dur, Presto gespielt von Pletnov. Kirkpatrick zählt sie zu den "completely symmetrical, closed sonatas". "The closed sonata is one in which both halves begin with the same thematic material. ... The completely symmetrical sonata contains no Excursion; the Restatement, even if not entirely literal, may be said to embrace the entire second half (VI)." (Kirkpatrick 1983,S.266f) Auch hebt er die rhythmischen Besonderheiten hervor. So würde es in die Irre führen, sich strikt ans Metronom zu halten. Darüberhinaus sei "The cantabile phrase from measures 16 to 21... a perfect example of a necessary rhythmic independence between the hands. ... On this combined independence and interaction of voices Scarlatti´s rhythmic polyphony is based." (S.300ff) Dies ist alles perfekt in Pletnovs Einspielung zu hören, der die rhythmische Vielfalt dieser Sonate zu einem beeindruckenden Hörerlebnis werden läßt.
02 01 2007
Die "Katzen-Fuge" ("fuga del gatto"), K 30 (L 499) in g-moll, beschließt nicht nur die Essercizi, sondern auch meinen ersten "Scarlatti-Monat". Sie ist eine von 5 Fugen, die Scarlatti schrieb. Sie soll ihren Namen davon erhalten haben, dass eine Katze über die Klaviatur von Scarlattis Cembalo spaziert wäre und ihn zu der Fuge inspiriert habe. Vorallem Franz Liszt und andere Pianisten sowie verschiedene Verleger wie Muzio Clementi oder Czerny haben dazu beigetragen, dass sich für die Sonate (Fuge) K 30 der Name Katzenfuge (auch in anderen Sprachen) eingebürgert hat. Kirkpatrick merkt dazu an, dass sie seit dem Beginn des 19.Jahrhunderts unter diesem Namen bekannt ist. "Longo traces the feline allusion to Clementi´s Practical Harmony. Another is to be found on the title-page of an edition of the fugue by W.H.Callcot showing four cats variously engaged about a pianoforte. It may be remarked that only a lightfooted and accurate cat, or possibly a kitten, could refrain from involuntary neighboring tones on the flats and sharps of the fugue subject. ... Actually the subject of the Cat Fugue is not designed for melodic contrapuntal treatment; it serves to outline the basic harmonies on which, with various modulations this piece is built... Over these harmonies is laid a magnificent tangle of passing notes, suspensions, syncopations, bizzare intervals, and changes of melodic direction which gives an impression of richness far in excess of the actual contrapunctal content." (Kirkpatrick 1983, S.154)
Die erste Sonate im neuem Jahr, im Scarlatti – Jahr (250.Todestag): K 29 (L 461) in D-Dur, Presto gespielt von Pletnov. Kirkpatrick zählt sie zu den "completely symmetrical, closed sonatas". "The closed sonata is one in which both halves begin with the same thematic material. ... The completely symmetrical sonata contains no Excursion; the Restatement, even if not entirely literal, may be said to embrace the entire second half (VI)." (Kirkpatrick 1983,S.266f) Auch hebt er die rhythmischen Besonderheiten hervor. So würde es in die Irre führen, sich strikt ans Metronom zu halten. Darüberhinaus sei "The cantabile phrase from measures 16 to 21... a perfect example of a necessary rhythmic independence between the hands. ... On this combined independence and interaction of voices Scarlatti´s rhythmic polyphony is based." (S.300ff) Dies ist alles perfekt in Pletnovs Einspielung zu hören, der die rhythmische Vielfalt dieser Sonate zu einem beeindruckenden Hörerlebnis werden läßt.
02 01 2007
Die "Katzen-Fuge" ("fuga del gatto"), K 30 (L 499) in g-moll, beschließt nicht nur die Essercizi, sondern auch meinen ersten "Scarlatti-Monat". Sie ist eine von 5 Fugen, die Scarlatti schrieb. Sie soll ihren Namen davon erhalten haben, dass eine Katze über die Klaviatur von Scarlattis Cembalo spaziert wäre und ihn zu der Fuge inspiriert habe. Vorallem Franz Liszt und andere Pianisten sowie verschiedene Verleger wie Muzio Clementi oder Czerny haben dazu beigetragen, dass sich für die Sonate (Fuge) K 30 der Name Katzenfuge (auch in anderen Sprachen) eingebürgert hat. Kirkpatrick merkt dazu an, dass sie seit dem Beginn des 19.Jahrhunderts unter diesem Namen bekannt ist. "Longo traces the feline allusion to Clementi´s Practical Harmony. Another is to be found on the title-page of an edition of the fugue by W.H.Callcot showing four cats variously engaged about a pianoforte. It may be remarked that only a lightfooted and accurate cat, or possibly a kitten, could refrain from involuntary neighboring tones on the flats and sharps of the fugue subject. ... Actually the subject of the Cat Fugue is not designed for melodic contrapuntal treatment; it serves to outline the basic harmonies on which, with various modulations this piece is built... Over these harmonies is laid a magnificent tangle of passing notes, suspensions, syncopations, bizzare intervals, and changes of melodic direction which gives an impression of richness far in excess of the actual contrapunctal content." (Kirkpatrick 1983, S.154)
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